Rituale

Es gibt viele Rituale, die mit Dämonen in Verbindung stehen.

Zumeist ist dafür ein geschlossener, mit Runen versehener Kreidekreis nötig, in dem der gerufene Dämon erscheinen kann.

Dieses Ritual ist allerdings schwer zu meistern und wird gefährlicher, je stärker der gerufene Dämon ist. Schon oft hörte man davon, dass der ursprüngliche Beschwörer durch einen Fehler seinerseits zum Sklaven des von ihm gerufenen Dämonen wurde.

 

Auch oft genutzt ist ein Ritual, um Dämonen verschwinden zu lassen. Hierfür ist ebenfalls ein Kreidekreis nötig und es hat sich oft bewährt, den zurückzusendenden Dämonen vorher zu schwächen.

 

Beide Rituale bedeuten nicht, dass der Dämon von nun an in dieser oder jener Welt gefangen ist. Zwar benötigt es immer einige Zeit, doch nach ein paar Wochen bis Monaten ist es den meisten Dämonen wieder möglich, die Welten nach gutdünken zu wechseln.

 

Ein selten genutztes Ritual ist die Versiegelung der dämonischen Kräfte mittels eines Bannmals, das in die Haut tätowiert wird.

Besitzt ein Dämon oder Halbdämon ein solches Bannmal, kann dieser seine Kräfte nicht beständig einsetzen, sondern benötigt eine bestimmte Liturgie, um das Mal für kurze Zeit zu deaktivieren.

Diese Liturgie wird von demjenigen angefertigt, der das Bannmal angebracht hat und kann nur von diesem erfahren werden.